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Teil II: Die Taktik "Geben und Nehmen" in der Finanzberatung - Interview

Stand:
Im Interview mit unserem Finanzexperten Niels Nauhauser wird die Taktik des Gebens und Nehmens in der Finanzberatung besprochen. Du erfährst wie Finanzberater:innen diese Taktik gezielt einsetzen und woran du diese erkennst.
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Das Wichtigste in Kürze - Teil II

  • In der Finanzberatung geht es um den Verkauf von Finanzprodukten. Um dies zu erreichen bedienen sich Finanzberater:innen u.a. der Taktik des Gebens und Nehmens.
  • Im gesamten Verlauf des Verkaufsgesprächs werden immer wieder gezielte "Gefallen" eingestreut.
  • Die Gefallen sollen in erster Linie bei Kund:innen über das Gespräch hinweg ein Gefühl der Verpflichtung erzeugen. Letztendlich sollen Kund:innen mit der eigenen Unterschrift einen Gegengefallen erbringen.
  • Finanzberater:innen greifen auf ein großes Repertoire an Gefallen, wie Getränke, Werbegeschenke, Schreibutensilien und zudem Komplimente, Tipps sowie exklusive Angebote zurück.

 

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Unzulässige Drohung mit Rechtsanwalt

LG Limburg an der Lahn, Urteil vom 17.3.2023, Az. 5 O 12/22
OLG Frankfurt am Main, Urteil vom 25.4.2023, Az. 6 U 41/23, nicht rechtskräftig

Die Behauptung ein Vertrag wurde geschlossen und die Drohung mit Beauftragung eines Rechtsanwaltes ist unzulässig, sofern überhaupt kein Vertrag abgeschlossen wurde.

Das Schweigen eines Verbrauchers ist keine Willenserklärung

Ein Versicherungsvertrag wird nicht dadurch kostenpflichtig erweitert, dass ein Verbraucher auf ein Schreiben seiner Versicherung nicht reagiert.

Unzulässige Klausel in Altersvorsorge-Bausparverträgen (Wohn-Riester)

Bausparkasse darf sich nicht auf unzulässige Kostenklausel in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen im Zusammenhang mit zertifizierten Altersvorsorge-Bausparverträgen (Wohn-Riester-Verträgen) berufen.

Vertragsabschluss und Zahlungsaufforderung nach angeblichem Telefonvertrag

LG Limburg an der Lahn, Urteil vom 17.3.2023, 5 O 13/22
OLG Frankfurt am Main, Urteil vom 14.03.2024, Az. 6 U 42/23, nicht rechtskräftig

Im Rahmen von angeblichen „Qualitätskontrollen“ trägt das Unternehmen die Beweislast dafür, dass hierbei wirksam ein weiterer Vertrag abgeschlossen wurde.
Steigende Aktienkurse

Aktienanalysen per Abo oder Börsenbrief: gefährlich und riskant!

Aktien-Analyse-Anbieter und kostenpflichtige Börsenbriefe werben mit unseriösen Versprechen für hohe Renditen, die völlig unrealistisch sind. Wir erläutern, weshalb wir vor derartigen Angeboten warnen.